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DatumHeimErgebnisAuswärtsDetails
Sa 04/11/17Paide Linnameeskond3:2Parnu JK Vaprus
Sa 04/11/17Levadia Maardu0:0Flora Tallinn
Sa 04/11/17FC Infonet1:1Tammeka
Sa 04/11/17Nomme JK Kalju8:1JK Trans Narva
Sa 04/11/17Paide LinnameeskondABGPärnu Linnameeskond
Sa 04/11/17JK Sillamae Kalev0:1Tulevik Viljandi

Tabelle

  • Gesamt
  • Heim
  • Auswärts
  • Form
#MannschaftSPSUNTPForm
1Flora Tallinn362862100:2890
S
S
S
S
U
2Pärnu Linnameeskond 00000:00
2Levadia Maardu362592106:2084
S
S
S
S
U
3Nomme JK Kalju362466101:3278
S
S
S
S
S
4FC Infonet3620511103:4765
S
S
S
S
U
5JK Trans Narva361361746:6345
S
S
S
S
N
6Paide Linnameeskond361081847:8838
S
U
S
S
U
7Tammeka369101740:6337
S
S
S
U
U
8Tulevik Viljandi36842434:9528
S
S
S
N
S
9Parnu JK Vaprus36223229:1468
N
N
N
N
N
10JK Sillamae Kalev361062052:7636
S
S
N
S
N

Die estnische Liga

Die höchste Fußball Liga in Estland, die Meistriliiga, wurde nach dem Zerfall der Sowjetunion 1991 ins Leben gerufen. Vom Jahr der Gründung bis 1998 spielte man die Meisterschaft mit Sommer und Winterpause nach mitteleuropäischem Vorbild, danach wurde auf eine Ganzjahresmeisterschaft von März bis November umgestellt. Nach der UEFA Fünfjahreswertung ist die estnische Liga die schwächste der drei baltischen Staaten. Derzeit lautet die offizielle Bezeichnung der Liga "A. Le Coq Premium Liiga" nach einer estnischen Brauerei, die als Hauptsponsor auftritt.

Modus

Die 10 Mannschaften in der estnischen Liga stehen einander im Laufe des Jahres jeweils vier Mal gegenüber (zwei Heim- und zwei Auswärtsspiele). Der estnische Meister nimmt im folgenden Jahr an der Champions League Qualifikation teil. Aufgrund dessen, dass die Meisterschaft in Estland im November endet, liegt somit ungefähr ein halbes Jahr zwischen dem Titelgewinn und dem Start der internationalen Bewerbe. Die Mannschaften auf Tabellenrang zwei und drei qualifizieren sich für die Europa League. Die Mannschaft auf dem letzten Tabellenplatz am Ende der Saison steigt in die zweite Liga, die Esiliiga ab. Das Team auf dem vorletzten Platz spielt zwei Abstiegsrelegationsspiele gegen den Vizemeister der zweiten Liga. Da in der zweiten Liga auch Reservemannschaften von Erstliga-Teams spielen, steigt im Falle eines Meistertitels für ein Reserveteam in der Esiliiga nicht der Meister, sondern der Vizemeister auf, da Reserveteams nicht in der höchsten Liga vertreten sein dürfen.

Wissenswertes

Seit 2013 setzt sich die Liga nicht mehr ausschließlich aus Profimannschaften zusammen. Derzeit werden sechs Clubs professionell geführt, vier Teams sind Amateurmannschaften bzw. Teams die semiprofessionell geführt werden. Das ungleiche Leistungsniveau spiegelt sich auch in den großen Abständen in der Tabelle und teilweise sehr hohen Siegen der favorisierten Teams wider. Der höchste Sie gelang Tevalte im Jahr 1994 gegen Sillamäe Kalev mit einem 24:0. Estnischer Rekordmeister ist Flora Tallinn mit bislang 9 Titeln in der Meistriliiga. Dahinter folgen Levadia Talinn (8), FC Lantana (2), Norma (2) und TVMK (1). Die Tatsache, dass bislang nur Mannschaften aus der Hauptstadt Tallinn den Titel holen konnten, hat ebenso Seltenheitswert.